Spatenstich für Wiesseer Rettungszentrum

und ein 5.000 Euro Telefonat

5. Oktober, 2011, 16:30 geschrieben von Martin 3 Kommentare

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Ergänzung vom 05. Oktober / 16:30 Uhr:
Der Bau des Rettungszentrums in Bad Wiessee nimmt immer konkretere Formen an. Es ist zwar nur ein kleiner Schritt für die Projektgruppe „Rettungszentrum Bad Wiessee“ – aber ein großer in Richtung verbesserte Sicherheit für die örtliche Bevölkerung.

Der heutige Tag war, laut Wiessees Vize-Bürgermeister Robert Huber (SPD) „nur“ ein weiterer Meilenstein von vielen bis voraussichtlich im Juli 2013 alles vollendet sein wird.

Seit einigen Jahren arbeiten alle, an dem Bauvorhaben beteiligten, Personen fieberhaft an der Umsetzung des neuen und rund 2,6 Millionen teuren Rettungszentrums. „Auch wenn ein Spartenstich nur ein obligatorischer Akt ist, so bedeutet ein solcher Termin zugleich: Jetzt können wir die Bleistifte auf die Seite legen und final mit dem Bau beginnen“, so Robert Huber.

Ende Oktober wird mit dem Bau begonnen

Konkret soll mit der Bauphase des Rettungszentrums, welche die Bad Wiesseer Feuerwehr und das Rote Kreuz zukünftig gemeinsam nutzen werden, spätestens innerhalb der nächsten 21 Tage begonnen werden.

Spartenstich Rettungszentrum Bad Wiessee 01

Allen ist die gute Laune beim Spartenstich anzusehen (v.l.): Architekt Herbert Wagenpfleil , Kreuths Bürgermeister und BRK-Vorsitzender Josef Bierschneider, Chef der BRK-Bereitschaft Bad Wiessee Willi Dörder, Vizebürgermeister Robert Hubert, Feuerwehr-Kommandant Christian Stiglmeier und Bad Wiessees Bürgermeister Peter Höß

Wo heute noch eine unbebaute 1.640m² große Kiesfläche hinter der Polizeiinspektion brach liegt, entsteht innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre ein hochmoderner Gebäudekomplex (siehe ursprünglicher Artikel weiter unten).

Rotes Kreuz weiterhin auf Spendengelder angewiesen

Eine wichtige Rolle spielte von Beginn an und noch bis heute die Finanzierung des Bauvorhabens. Das betrifft vor allem das Rote Kreuz. Denn die Rettungsorganisation bekommt keinerlei staatliche Unterstützung bzw. Förderung durch den Bund, um den eigenen Kostenanteil in Höhe von 800.000 Euro zu stemmen.

Frohe Kunde während der Veranstaltung – 35.000 Euro auf Spendenkonto

Alfred Mittermaier, Kreisgeschäftsführer des BRK-Miesbach, freut sich über zahlreiche Spendeneingänge aus der Bevölkerung, die sich (Stand vor dem Termin) auf 30.000 Euro beliefen. „Darüber hinaus gibt es einige mündliche Förderzusagen, die aber noch nicht in trockenen Tüchern sind“, so Mittermaier, der anfügt: “Damit ist auf jedenfall die erste Bauphase gesichert. Wir benötigen aber unbedingt weiter Spenden aus der Bevölkerung, die auch direkt über die Internetseite brk-zentrum.de getätigt werden können.”

Kurz vor dem Ende des Spartenstich-Termins muss der BRK-Kreisgeschäftsführer seine Aussage bezüglich der Spendenhöhe revidieren: „In einem Telefont habe ich soeben erfahren, dass der Betrag auf unserem Spendenkonto auf 35.000 Euro angewachsen ist.”

Spatenstich für neues Rettungszentrum

Bad Wiessee - Rund vier Jahre ist das Projekt vorbereitet und geplant worden – fortan wird gebaut: Der erste Spatenstich für das neue Wiesseer Rettungszentrum ist gesetzt worden.

Spatenstich

© Ingrid Versen

Gemeinsamer erster Spatenstich: (v.l.) Architekt Herbert Wagenpfeil, BRK-Kreisvorsitzender Josef Bierschneider, BRK-Bereitschaftsleiter Willi Dörder, Planungsleiter Robert Huber, Kommandant Christian Stiglmeier und Bürgermeister Peter Höss.

Unmittelbar in direkter Nachbarschaft zur Polizei wird bis Sommer 2012 das neue Domizil entstehen, in dem Freiwillige Feuerwehr und Rotes Kreuz unter ein- und demselben Dach untergebracht sind. „Der Spatenstich ist der erste Schritt für die zukünftige Sicherheit unserer Bürger“, sagte Rathaus-Chef Peter Höß.

Doch noch braucht es viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie sich das neue Zentrum am Hüglweg machen wird. Bislang stehen dort nur Container und Dixie-Toiletten auf ganz viel Schotterfläche. „Bisher war alles graue Theorie, zwar wunderschön und recht, aber am heutigen Tag steigen wir endlich in die Praxis“, freute sich Robert Huber, Leiter der Planungsgruppe. Im Frühjahr will man Richtfest feiern, bis August soll die Feuerwehr auf dem 3900 Quadratmeter großen Grundstück eine neue Heimat mit sechs Stellplätzen und allem, was dazu gehört, bekommen. Ein einstöckiger Bau mit Schulungsraum verbindet den Trakt mit dem neuen Domizil des Roten Kreuzes. Die Kosten beziffert Huber auf insgesamt 2,6 Millionen beziffert. Die Gemeinde übernimmt knapp 1,6 Millionen. Hinzu kommen Kosten für Innenausstattung und Außenanlagen von 380 000 Euro. Während der Feuerwehr Zuschüsse (334 000 Euro) zugesichert wurden, müssen die BRK-Retter 800 000 Euro aus eigener Tasche zahlen. Bislang sind 35 000 Euro an spenden zusammengekommen. „Mit dem Bau steigt hoffentlich wieder die Spendenbereitschaft“, sagte Kreisgeschäftsführer Alfred Mittermaier. „Wir sind darauf angewiesen.“

 

Gemeinderat einstimmig pro 2,6 Millionen-Rettungszentrum für BRK und Feuerwehr

 

Spendenaktion für Wiesseer BRK-Zentrum

Bad Wiessee - Die Helfer brauchen Hilfe: Daher startet die BRK-Bereitschaft Bad Wiessee jetzt im Tegernseer Tal eine Spendenaktion. Der Neubau muss finanziert werden.

Werben für die Aktion: BRK-Vorsitzender Josef Bierschneider (l.) und Bereitschaftsleiter Wilhelm Dörder. foto: kn

Werben für die Aktion: BRK-Vorsitzender Josef Bierschneider (l.) und Bereitschaftsleiter Wilhelm Dörder. foto: kn

In Bad Wiessee, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Polizeiinspektion, wird das neue Hilfeleistungszentrum von Rotem Kreuz und Freiwilliger Feuerwehr entstehen. Um das Großprojekt stemmen zu können, sind die Hilfsorganisationen nun selbst auf Unterstützung angewiesen. Sie bitten die gesamte Talbevölkerung um Spenden. Derzeit ist die BRK-Bereitschaft Bad Wiessee auf mehrere Standorte verteilt. Die Fahrzeuge der Schnelleinsatzgruppen Landrettung und Wasserwacht sind übers ganze Tal verstreut. Die Garagen sind klein, die Stellplätze im Freien nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommen beengte Platzverhältnisse, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Der geplante Neubau ist ein Ergebnis monatelanger Vorarbeit. „Wir benötigen Räumlichkeiten zur Unterbringung aller Fahrzeuge nach den aktuellen Vorschriften und einen Standort für die Aus- und Weiterbildung der Helfer“, sagt Bereitschaftsleiter Wilhelm Dörder. Die Kosten für den Neubau werden allein fürs BRK etwa 800 000 Euro betragen. Zuschüsse vom Freistaat Bayern oder vom Bund gibt es nicht. In wenigen Tagen werden an alle Tal-Haushalte Spendenaufrufe verteilt. Geldbeträge werden erbeten auf das BRK-Spendenkonto bei der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, Konto-Nr. 99 93, BLZ 711 525 70. Stichwort: „Hilfeleistungszentrum Tegernseer Tal“.

Rettungszentrum: Die Planung steht

Bad Wiessee - Das neue Rettungszentrum in Bad Wiessee nimmt Gestalt an. Zumindest auf dem Papier.

Am Standort des künftigen Rettungszentrums erläutert Architekt Herbert Wagenpfeil (2.v.r.) den Beteiligten die Pläne (v.l.): Hartwig Bayerschmidt (Planungsgruppe), Feuerwehr-Kommandant Christian Stiglmeier, Alfred Mittermaier, Robert Huber und Martin Hauder (BRK-Kreisverband). Foto: Thomas Plettenberg

Am Standort des künftigen Rettungszentrums erläutert Architekt Herbert Wagenpfeil (2.v.r.) den Beteiligten die Pläne (v.l.): Hartwig Bayerschmidt (Planungsgruppe), Feuerwehr-Kommandant Christian Stiglmeier, Alfred Mittermaier, Robert Huber und Martin Hauder (BRK-Kreisverband). Foto: Thomas Plettenberg

Mit Herbert Wagenpfeil aus Hausham hat die Planungsgruppe, die für das neue Rettungszentrum verantwortlich ist, ihren Wunsch-Architekten gefunden. Freiwillige Feuerwehr und Rotes Kreuz sollen künftig unter ein- und demselben Dach untergebracht sein. Damit schafft Bad Wiessee eine Einheit, die alle Beteiligten zufrieden stimmt, wie Robert Huber, Leiter der Planungsgruppe und Zweiter Bürgermeister, betont. Entstehen wird das Zentrum in direkter Nachbarschaft zur Polizei, auf gemeindeeigenem Grund und Boden. Mit der nun erfolgten Auswahl des Architekten, so Huber, sei ein großer Schritt in Richtung Realisierung getan. Insgesamt vier Architektengruppen hatten sich um den Planungsauftrag bemüht. Die Wahl fiel letztlich auf das Büro Wagenpfeils, weil sich dieser eng an den Kostenvorgaben orientierte. 1,6 Millionen Euro reine Baukosten sind vorgesehen.

Die Entwürfe Wagenpfeils überzeugten in großer Runde. Demnach beträgt der Brutto-Rauminhalt des geplanten Zentrums 8800 Kubikmeter. Für die Feuerwehr steht eine Nutzfläche von 950, fürs BRK von knapp 700 Quadratmetern zur Verfügung, so Wagenpfeil. Der Architekt, der nun in die Detail- und Genehmigungsplanung einsteigen kann, ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten Ende September oder Anfang Oktober starten können. "Das ist natürlich auch witterungsabhängig."

Neues Rettungszentrum in Sichtweite

Bad Wiessee - Feuerwehr und Rotes Kreuz dürfen sich freuen: Voraussichtlich im Herbst 2011 wird in Bad Wiessee der Bau eines gemeinsamen Rettungszentrums beginnen.

Große Freude herrscht bei allen Beteiligten über die Neubau-Pläne (v.l.): Willi Dörder, Chef der BRK-Bereitschaft Bad Wiessee, Vize-Bürgermeister Robert Huber und Feuerwehr-Kommandant Christian Stiglmeier. Foto: Thomas Plettenberg

Große Freude herrscht bei allen Beteiligten über die Neubau-Pläne (v.l.): Willi Dörder, Chef der BRK-Bereitschaft Bad Wiessee, Vize-Bürgermeister Robert Huber und Feuerwehr-Kommandant Christian Stiglmeier. Foto: Thomas Plettenberg

Der gemeinsame Neubau der beiden Hilfsorganisationen ist das Ergebnis monatelanger Vorarbeit. Denn seit Mai 2008 ist klar: Das alte Feuerwehrhaus in Bad Wiessee aus dem Jahr 1935 tut's nicht mehr. Das brachte die Gemeinde in Zugzwang. Ähnlich erging es dem Roten Kreuz. Seine Fahrzeuge sind derzeit im ganzen Tal verstreut, eine ordentliche Heimat gibt es nicht. Das soll sich nun ändern. Bei einem Pressegespräch präsentierten Vertreter von Gemeinde, Feuerwehr und Rotem Kreuz die Pläne für das künftige Rettungszentrum neben der Polizei-Inspektion.

Laut Vize-Bürgermeister Robert Huber wäre der Neubau für rund 1,5 Millionen Euro zu verwirklichen. "Wir geben diese Zahlen vor und suchen uns nun den geeigenten Architekten", sagt er. Die Rahmenbedingungen sind bis auf wenige Ausnahmen schon geschaffen: Das Grundstück neben der Polizei - insgesamt rund 3500 Quadratmeter - gehört ohnehin der Gemeinde, die Aufstellung eines Bebauungsplans ist nicht erforderlich. Und das Wichtigste für Huber: Die Pläne stimmen alle Beteiligten - sowohl Feuerwehr als auch Rotes Kreuz - zufrieden.

Das künftige Gebäude, von dem es bislang nur ein grobes Modell gibt, soll zu zwei Dritteln von der Feuerwehr, zu einem Drittel vom BRK genutzt werden. Die Helfer versprechen sich davon zahlreiche Synergieeffekte. Bleibt die Frage der Finanzierung. Während die Gemeinde für das Feuerwehrhaus auf Zuschüsse hoffen darf, muss das Rote Kreuz seinen Anteil komplett aus eigener Tasche bezahlen. Die Organisation wird daher dringend auf Spenden angewiesen sein. (gab)

Vier Rettungsdienste, ein Zentrum

Bad Wiessee - Der Platz für das neue Feuerwehrgerätehaus ist gefunden. Drei weitere Rettungsdienste können sich auf dem Grundstück bei der Polizeiinspektion ansiedeln.

Derzeit ist die Feuerwehr noch auf dem Schulgelände in Bad Wiessee untergebracht. Doch die Tage dort sind gezählt. foto: plettenberg

Derzeit ist die Feuerwehr noch auf dem Schulgelände in Bad Wiessee untergebracht. Doch die Tage dort sind gezählt. foto: plettenberg

Dass der Platz auch für das BRK-Katastrophenschutz-Zentrum reicht, freut Kreis-Geschäftsführer Alfred Mittermaier sehr. Die Retter kämpfen schon seit langem um ein Hilfeleistungszentrum. Bislang sind Fahrzeuge und Gerätschaften der 50 Mann starken Bereitschaft Bad Wiessee an verschiedenen Orten untergebracht. Problematisch ist allerdings die Finanzierung. „Wir bekommen keinerlei Zuschüsse“, betont Mittermaier. Um das Zentrum bauen zu können, sei das BRK auf Spenden angewiesen. Auch für die Gemeinde Bad Wiessee wird es nicht ganz einfach sein, die Finanzierung für das neue Feuerwehrhaus zu stemmen. „Aber es ist zu machen“, glaubt Vize-Bürgermeister Robert Huber (SPD), der einem Arbeitskreis für den Feuerwehrneubau angehört. Über die Höhe der Kosten will er sich derzeit noch nicht äußern. Nur so viel: „Mit der jetzigen Planung kommen wir erheblich günstiger weg als mit dem Vorläufer.“ Im Moment legt der Arbeitskreis in Abstimmung mit der Feuerwehr das Raumprogramm fest. Mit dem Ergebnis wird sich der Gemeinderat schon in den nächsten Wochen befassen. Huber wünscht sich noch vor der Sommerpause einen Beschluss für die Realisierung des Neubaus. Neben dem BRK sollen dort übrigens auch ein Notarzt und die Wasserwacht Räume bekommen. „Dann ist alles an einem Ort, und das hat man selten“, schwärmt Huber. Glücklich über die Entwicklung ist auch Feuerwehrkommandant Christian Stiglmeier. Der Unmut mancher Kameraden über die Standortwahl sei verflogen, sagt er: Huber hat sich einen engen Zeitplan gesteckt. Zumal aller Voraussicht nach kein aufwändiges Bebauungsplanverfahren nötig sein dürfte, wie der Vize-Bürgermeister sagt. Demnach, so Huber, sei ein Baubeginn im kommenden Frühjahr „nicht unrealistisch“.

 

BRK hofft auf neues Zentrum

Bad Wiessee - Das Wiesseer BRK und die Feuerwehr brauchen ein neues Haus. Die Feuerwehr soll ein Domizil neben der Polizei bekommen. Vielleicht ist dort auch Platz fürs BRK.

Retter in Not : Für Fuhrpark und Gerätschaften des BRK fehlt der Platz. Raphael Stekl, Willi Dörder, Martina Götz, Veronika Stanglmayr und Benedikt Dörder (v.l.) hoffen auf eine schnelle Verbesserung der Situation. Foto: Leder

Retter in Not : Für Fuhrpark und Gerätschaften des BRK fehlt der Platz. Raphael Stekl, Willi Dörder, Martina Götz, Veronika Stanglmayr und Benedikt Dörder (v.l.) hoffen auf eine schnelle Verbesserung der Situation. Foto: Leder

"Wir wollen keinen Luxus. Es geht nur um das Mindeste", betont Bereitschaftsleiter Wili Dörder. Derzeit hat die 50 Mitglieder starke Bereitschaft lediglich ein kleines Domizil an der Wiesseer Sportanlage. Gemeinsam mit der Bereitschaft Tegernsee stellt sie diverse Einsatz-Gruppen. Eine Halle für die sechs Fahrzeuge und den Anhänger gibt es nicht. Sie sind in einer Garage an der Ringbergstraße und diversen anderen Orten untergebracht. Für den Einsatz ist das alles andere als optimal. "So kann es nicht bleiben", bekräftigt BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Mittermaier.

Schon seit Jahren kämpft das BRK für den Bau eines Hilfeleistungszentrums in Bad Wiessee. Einmal schien das Ziel ganz nah. Ein Grundstück war gefunden, ein Plan gezeichnet. "Aber es hat sich dann wieder zerschlagen", seufzt Dörder. Der Wiesseer Gemeinderat wünschte sich ein gemeinsames Gebäude für Feuerwehr und BRK.

Daran hat sich nichts geändert. "Es ist unser Ziel, eine gemeinsame Planung zu entwickeln", versichert Vize-Bürgermeister Robert Huber. Anfang Dezember hatte der Bauausschuss entschieden, ein neues Feuerwehrhaus auf dem Areal neben der Polizei zu bauen. Allerdings könnte der Platz für ein gemeinsames Gebäude knapp werden. Laut Beschluss des Bauausschusses soll geprüft werden, ob das Hilfeleistungs-Zentrum auf dem Areal mit untergebracht werden kann. Schon im Januar, so Huber, werde die Gemeinde eine Arbeitsgruppe einrichten, die sich mit der Planung befasst: "Wir möchten zügig vorankommen."

BRK-Zentrum in Sicht

Bad Wiessee - Die Planung für ein BRK-Katastrophenschutz- und Hilfeleistungszentrum in Bad Wiessee geht voran. Es soll gemeinsam mit dem Feuerwehrhaus errichtet werden.

Ausgezeichnet für ihr Engagement wurden Benedikt Dörder (2.v.r.) und Annette Rullmann-Stekl von Wilhelm Dörder (l.) und Martin Hauder. Foto: Versen

Ausgezeichnet für ihr Engagement wurden Benedikt Dörder (2.v.r.) und Annette Rullmann-Stekl von Wilhelm Dörder (l.) und Martin Hauder. Foto: Versen

"Ich sehe Licht am Ende des Tunnels, in absehbarer Zeit ein ansprechendes und funktionierendes BRK-Katastrophenschutz- und Hilfeleistungszentrum in Bad Wiessee zu bekommen", erklärte Wilhelm Dörder als Leiter der Wiesseer Bereitschaft bei der Jahreshauptversammlung im Wiesseer Postsaal. Das unterstrich auch CSU-Gemeinderat Hartwig Bayerschmidt als Mitglied eines von der Gemeinde eingerichteten Arbeitskreises: "Wir sind auf einem guten Weg, dass die BRK zusammen mit der örtlichen Feuerwehr hinter der Polizeiinspektion Bad Wiessee eine Heimat finden kann."

Bei einer Besichtigungstour hatte der Arbeitskreis über vergleichbare Bauprojekte informiert. Eine Fachfirma sei bereits mit der Grobplanung auf dem Gelände befasst. Somit könnte noch heuer ein Genehmigungsverfahren in Gang gesetzt werden.

13 444 Stunden war die Bereitschaft 2009 im Einsatz, davon 1506 im Sanitätsdienst und 1248 im Rettungsdienst an Wochenenden oder nachts. Das BRK Bad Wiessee hat 62 aktive Mitglieder und 14 Fachausbilder